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Appropriate, 

In diesem Semester werden wir uns mit einem bestehenden Gebäude aus den 1930er-Jahren beschäftigen. Das Wohngebäude ist zu großen Teilen in seiner ursprünglichen Konzeption erhalten. Ein Teil wurde kriegsbedingt zerstört und auch nicht mehr rekonstruiert. Die volumetrische Ausformulierung und Setzung des Baukörpers ist – anders als seine direkte Nachbarschaft – durch einen eingezogenen Außenraum charakterisiert. In den 1990er-Jahren erfolgten, wie in dieser Zeit typisch, Sanierungsmaßnahmen, die noch heute den städtischen Ausdruck prägen. Das Gebäude besitzt weder eine ausgeprägte architektonische Qualität noch stadträumliche Relevanz oder interessante Ausformulierungen der Wohnungsgrundrisse. Es handelt sich um einen typischen Bestand, wie er vielfach in Städten wiederzufinden ist.

Das Bestehende ist dabei aber nicht als „zu konservierend“ zu betrachten. Aufgrund des Lebenszyklus von Materialien, ökologischen Veränderungen und gesellschaftlichen Umbrüchen unterliegen auch bestehende Gebäude und ihre Nutzungen Transformationsprozessen. Die Notwendigkeit der Transformation wollen wir nutzen, um die sozialen, konstruktiven und räumlichen Situationen zu prüfen, zu verstehen und zu verbessern. Das kann die Anpassung der Wohnstruktur beinhalten, neue Zugänglichkeiten schaffen, Nachbarschaften fördern und vieles mehr.

Studierende:

Annalena Jakob, Anton Scholz, Carolin Pitzig, Celine Garlichs, Chiara Maul, Hannah Schmalzbauer, Hannah Zorn, Katharina Leichtle, Lilli Hotz, Luca Pülmanns, Lucia Neubauer, Magdalena Märkl, Merlin Butschek, Nelly Stach, Philipp Herzog, Pia Klaiber, Vera Melchinger, Yara Reinert

 

Lehrstuhl:Entwurf und Raum
Projekt:Hauptentwurf
Thema:Appropriate
Zeitraum:SoSe 25